Sonntag, 4. Dezember 2016

Schwimmkerzen DIY: kleine Highlights in Walnusschalen

Wir haben im Herbst ungefähr 5 Kilo Walnüsse gesammelt - hmmmm! Beim sammeln sind uns ganz viele perfekt geknackte Walnusschalenhälften in die Hände gefallen: wir konnten toll ganz lange darüber rätseln, welches Tier da wohl am Werk war... Eichhörnchen? Vögel? ... Egal, die Hälften haben wir jedenfalls auch mitgenommen und dann mit Wachs gefüllt für 

kleine Walnuss- Schwimmkerzen

Das kriegen auch schon 5jährige Hände hin und mit vorgewachsten Dochten, die wir dann in das schon etwas festgewordene Wachs in der Nusshälfte gesteckt haben, hat das super geklappt. 




Damit wünsche ich Euch einen lichterfüllten und gesegneten 2. Advent!

Montag, 28. November 2016

Taschenrucksack: mit upgecycelter LKW-Plane und in pink

Nachdem ich neulich meine Tasche mit Goldener Milch geflutet habe, weil der Deckel meines Thermobechers undicht ist, brauchte ich eine neue Tasche. Die alte war nicht mehr zu retten - Kurkuma färbt wirklich richtig gut. Und ich BRAUCHTE tatsächlich eine Tasche, denn nach der letzten Ausmistaktion gab´s keine "Notfall"-Tasche, die ich mal nehmen konnte, wenn... Wer ahnt denn auch, dass der Deckel des Bechers nach 1,5 Jahren schon hin ist (aber das ist eine andere Geschichte).

Also ein bißchen bei pinterest geguckt und diese tolle Tasche gefunden. Mir war sofort klar, dass ich den Boden aus der LKW-Plane mache, die hier noch auf weitere Verwendung wartet. Die Anleitung war echt simpel und jetzt bin ich so glücklich mit dieser tollen, individuellen Tasche:





Sie war auch schon im Einsatz, wobei ich sagen muss: als Rucksack ist sie nicht so ganz bequem, die Schulterriemen gleiten schnell von den Schultern runter. Aber als Tasche funktioniert sie hervorragend. Ich habe noch eine kleine innenliegende Innentasche eingenäht, ich brauche sowas. 


Und weil ich endlich mal wieder was genäht habe, verlinke ich das beim Creadienstag und beim taschenundtäschchen...

Samstag, 26. November 2016

Pinker Hummus - meine Lieblingsfarbe jetzt auch zum Essen [Rezept]

Seit Neustem trage ich am liebsten pink. Seltsam, oder? Noch nie hatte ich so eine Phase, nicht mal als kleines Mädchen! Blau! Das war die Farbe der Wahl, später dann im seriösen Job schwarz. Seit der letzten Kleidertauschparty: pink. Und rosa. Hmmm....

Da ich außerdem auch noch ein Fan von roter Beete bin, kommt hier mein Tipp für eine herrliche pinke Hummus-Variation:

Rote-Beete-Hummus



Ich steh total auf Hummus - selbstgemacht und lecker abgeschmeckt. Auf Brot, als Dip, zu Tapas oder Antipasti.... yamyam. Um den Gemüseanteil zu erhöhen, spiele ich mit verschiedenen Gemüsen, die ich unter das Hummus mische: Möhren, Kürbis oder eben Rote Beete. Dazu koche ich die rote Beete (ich gare sie meist mit Schale im Ofen, bis sich die Schale fast wie von selbst lösen lässt) und püriere sie dann. Portionsweise eingefroren lassen sich daraus Suppen, Beilagen oder eben Verlängerungen für den Hummus schaffen. 

Ich stelle den Hummus aus Kichererbsen, Olivenöl, Tahini, Zitronensaft, Paprikapulver, Kreuzkümmel gemahlen und Knobi her. Unter die fertige Masse mische ich dann die rote Beet etwa im Verhältnis 1 Teil Rote-Beete-Püree und 2 Teile Hummus. Ich schmecke mit Kreuzkümmel an und gebe dann Granatapfelkerne, Sprossen oder Walnüsse als Topping dazu.

Schmeckt herrlich erdig, cremig, pink....




Montag, 31. Oktober 2016

Ein ungewöhnliches Buch und eine Erkenntnis: "Yoga für Kinder" von Kornelia Becker-Oberender

Es gibt inzwischen zahllose Bücher über Kinderyoga - und es gibt

"Yoga für Kinder und Jugendliche" von R. Sriram und Kornelia Becker-Oberender! 

Erfrischend anders wird hier über Yoga mit Kindern geschrieben: der Ansatz ist tiefer verwurzelt in der indischen Yogatradition als alle anderen Bücher, die mir zu dem Thema bis jetzt empfohlen wurden oder in die Hände gefallen sind.



Vorneweg: das Optische. Ich liebe es, schöne Bücher in der Hand zu halten - und dieses ist besonders schön gemacht. Viele farbige Bilder, teils aus R.Srirams Unterricht in Indien, schmücken die Seiten und hervorgehobene Zitate von Goethe über die Yoagsutren bis zu Erik H. Erikson machen Lust, tiefer in die Materie ein zu steigen. Durch die abgebildeten Kinder wird deutlich, dass es sich um ein Buch über Kinder handelt und es fällt mir angenehm auf, dass eine klare und aussagekräftige Grafik den anderswo verwendeten, albernen Zeichnungen von kleinen Kindern in Yogapositionen und weiche Schrifttypen vorgezogen wurde. Dieser äußere Eindruck stimmt mit der Aussage des Buches überein, auf die ich weiter unten eingehen werde.

Die Autoren: Kornelia Becker-Oberender ist Diplom-Pädagogin und Diplom-Sozialpädagogin - und diesem Umstand ist es zu verdanken, dass ich diesem Buch eine wirklich ansprechende Zusammenfassung über die kindliche Entwicklung entnehmen kann. Zitate von Maria Montessori oder Gerald Hüter lassen mich erkennen, dass wir eine ähnliche Einstellung zum Umgang mit Kindern haben: dem Kind zu zeigen, wie es selbst lernen kann - ganz aus sich heraus und nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten. 
R.Sriram ist langjähriger Schüler von T.K.V. Desikachar und lehrt in der Tradition Sri Tirumalai Krishnamacharyas unter anderem auch Kindergruppen. Ihm ist der spirituelle Einfluss und die Beantwortung der philosophischen Fragen im Buch zu verdanken. Becker-Oberender ist R. Sriram´s Schülerin und hat durch seinen Ansatz zu dieser Art des Yogas für Kinder gefunden.

Das Buch: Der erste Teil widmet sich den Basiskompetenzen eines Kindes und deren Zusammenhang mit dem Yoga. Im zweiten Teil geht es um die Pädagogik des Yoga, also um Ziele, Möglichkeiten (hier "Schlüssel" genannt), Methodik und Didaktik. Ergänzt wird die Theorie um eine Liste an Asanas, um Sanskrit-Begriffe und ihre Übersetzung und um einige kleine Geschichten aus dem Panchatantra, einer Sammlung von Fabeln, durch die sich zentrale Begriffe wie Ahimsa (= Gewaltlosigkeit) oder Brahmacharya (= Maß halten) kindgerecht erklären lassen. 
Aufgeteilt sind die Kapitel jeweils in einen theoretischen Teil, dem Aufzeichnungen aus Gesprächen zwischen Becker-Oberender und R. Sriram folgen, sowie im ersten Teil Ideen zur Umsetzung und Übung mit den bereits erwähnten "Strichmännchen" in Yogapositionen.

Mein Fazit: Ich möchte jetzt gar nicht zu viel aus dem Inhalt verraten, den soviel ist schon mal klar: ich empfehle jedem, der Yoga mit Kindern praktizieren möchte dieses Buch zu lesen. Wer allerdings praktische Ideen und Stundenkonzepte erwartet, wird enttäuscht. Im Buch findet sich keine "Methode" wieder, die der geneigte Leser einfach übernehmen kann. Vielmehr wird die yogische Sicht auf das Praktizieren mit Kindern erläutert - und die hebt sich deutlich ab, von dem, was ich gelernt habe, wie sich meine Ausbildung aufgebaut hat und was ich sonst so oft über Kinderyoga lese. Den Autoren ist es wichtig, klar zu stellen, dass es sich um Yoga mit Kindern und nicht um Kinderyoga handelt. Essenziell dabei: Yoga mit Kindern ist keine Animationsstunde, die aus Übungen und Spielen besteht. Die Schulung des Atems, einer der Grundpfeiler (nicht nur) Krishnamacharyas Tradition, wird als wichtigster Bestandteil der Schulung selbst kleinerer Kinder gesehen. Ich habe zum Beispiel gelernt, dass Atemübungen immer mit einem Spiel verbunden sein sollen (Federn wegpusten, mit Strohhalmen ein Blatt ansaugen, ...). Deswegen bin ich extrem gespannt, wie meine Yogakinder reagieren, wenn ich in der nächsten Stunde kleine Flows anleite wie im Buch beschrieben, die mit dem Atem koordiniert sind. 

Dieser ernsthafte Ansatz spricht mich sehr an und ich bin neugierig, wie ich die Ideen, die mir beim Lesen gekommen sind, in meine Stunden übernehmen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich damit eine Seite in den Kindern anspreche, die sie sonst von nirgendwoher kennen. Jedenfalls hat bei mir eine Seite angefangen zu klingen, die sich ausgesprochen wohlig und ausgeglichen anfühlt.


*** Das Bucht ist mir freundlicherweise vom vianova-Verlag als Rezenssionsexemplar zur Verfügung gestellt worden. 

Montag, 24. Oktober 2016

Partnerübungen im Yoga - für mehr Kontakt und Achtsamkeit °°Yoga°°

Ich liebe es, in meine Stunden Partnerübungen ein zu bauen. Das können gemeinsam ausgeführte Asanas sein genauso wie kleine Massagen oder gegenseitige Hand-Ons. Die Stimmung, die dadurch in der Gruppe und zwischen den Teilnehmern entsteht, ist jedes Mal fantastisch und inspirierend.

Yoga ist ein Weg zu mir selbst und ich lerne, in den Kontakt zu mir zu treten. Durch Partnerübungen bekomme ich aber auch einen Kontakt zu Anderen. Da wir im Yoga achtsam und freundlich üben, sind alle Partnerübungen auch immer freundlich dem anderen gegenüber. Wir wollen uns Gutes tun und können und mit unserem Partner auf eine ganz neue und humorvolle Art und Weise verbinden. Dabei ist es nicht nötig, dass der Yogapartner auch Dein Liebhaber, bester Freund oder enger Verwandter ist. Ich integriere Partnerübungen auch in Stundenkonzepte, bei denen sich die Teilnehmer vorher gar nicht kennen. Es geht doch darum, sich dem anderen zu öffnen und noch mehr Spaß am Yoga und am Sein zu haben. Dabei berühren wir uns und werden berührt - was für eine wunderbare Möglichkeit, Respekt, Achtung und Zuneigung zu lernen und aus zu drücken.

In meinem Donnerstagsmorgenkurs geht es gerade viel um unsere Mitte - Übungen, die uns erden und den Kontakt zu uns selber herstellen helfen uns, in dieser windigen Herbstzeit ausgeglichen zu bleiben. Beim letzten Mal haben wir viel im Stehen gearbeitet und versucht, uns in Balance zu bringen. Als Ausgleich habe ich die folgende Partnermassage mit meinen Teilnehmerinnen durchgeführt:


Freitag, 21. Oktober 2016

DIY-Regenmacher für die Kinderyogastunde °°°Yoga und DIY = große Liebe°°°

Am letzten Montag hatte ich sie endlich;: meine erste Kinderyogastunde! 5 Kinder mit erwartungsvollen Augen sitzen vor mir - und vor allem mit Lust auf viel, viiiiel Bewegung. In der ersten Stunde sind wir nach Indien gereist, ins Ursprungsland des Yoga. Und nach jeder Menge Gerenne und Gehopse, Tiergebrüll und Schlangenbeschwörung wollte ich den Kindern die Möglichkeit auf eine kleine Eigenmassage bieten, in der sie ihre Körper kennen lernen. 

Also gab´s eine Regenmassage - und als stimmungsvollen Background Geräusche aus dem Regenmacher. 

Den hatte ich vorher mit dem Minimonsieur aus einem dicken Papprohr gebastelt, was ich mit Körnen gefüllt und nach dem Verschließen noch verziert habe.Jedes Kind durfte mal der Regenmacher sein - und es hat mich wirklich angerührt, wie behutsam die Kids mit dem Regenmacher umgegangen sind: ganz sanft wurde das Rohr von oben nach unten gewiegt, so dass sich die Körner langsam bewegen und der Regen lange rauschen konnte.



Das Papprohr war von einer Zeichenpapierrolle, die Schnüre sindaus Hanf und die Verzierung besteht aus einer Pfauenfeder vom Schwiegerpapa und verschiedenen Perlen - plastikfrei at it´s best :-)


Tolle Idee für Deine Kinderyogastunde: "Regenmassage"

Wir anderen haben uns zu dem Regengeräusch "massiert": Zuerst kam Wind auf (wir reiben die Handflächen aneinander, so dass ein reibendes Geräusch entsteht), dann beginnt es leicht zu regnen (mit unseren Fingerspitzen klopfen wir uns leicht auf Kopf und Wangen), schließlich pladdern dicke fette Regentropfen auf uns herunter (mit den Handflächen schlagen wir unseren ganzen Körper bis zu den Füßen aus). Und -na klar! - dann fängt es auch noch an zu donnern (wir trampeln mit den Füßen auf den Boden) und zu blitzen (wir gehen in die "Stuhl-"Position und rufen dazu ganz laut: "Donner, Donner, .... BLITZ!"). Nach dem dritten Kind habe ich das Wort für die Anleitung an eines der Mädchen übergeben, die sehr aktiv waren und immer dazwischen geredet haben. So konnte ich sie gut einbinden :-)

Verlinkt beim Kiddikram und beim Freutag - weil ich mich so darüber freuen kann, dass ich endlich Kinderyoga geben darf und dass meine Ideen bei den Kindern so gut ankommen!

Dienstag, 18. Oktober 2016

Schnelle Vanillesauce selbstgemacht [Rezeptabwandlung von Marias` genialem Pudding]

Spontaner Besuch kündigt sich an... Ich schaff´s aber nicht mehr ein zu kaufen. Ein bißchen Streuselteig hab ich noch eingefroren, also gibt´s Apple-Crumble mit.... hmmmm:


Vanillesauce





Und dank Maria hab ich die für mich allerleckerste Sauce gemacht! Ich möchte nämlich unseren Zuckerkonsum reduzieren und na klar: Müll/ Plastik vermeiden. Da bin ich dann bei Marias Serie selbstgemacht statt selbstgekauft auf dieses fantastische Puddingrezept (schon oft genau so gemacht.. also ohne Ei dafür mit ganz viel Yamyam) gestoßen, was ich nun zu einer Sauce abgewandelt habe. Ich habe einfach den Stärkeanteil reduziert und schon war´s eine Sauce.

Zum nachkochen und reinlegen *g*: